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Sonderanträge gegen Commerzbank-Vorstand zurückgezogen

Die oppositionelle Aktionärsgruppe um die Beteiligungsgesellschaft Cobra hat ihre Sonderanträge gegen den Commerzbank-Vorstand auf der Hauptversammlung in Frankfurt überraschend zurückgezogen.

dpa-afx FRANKFURT. Dies gab der Vorstandssprecher Martin Kohlhaussen auf dem Aktionärstreffen am Freitag bekannt.

Mit den Ergänzungsanträgen zur Hauptversammlung sollte dem Vorstand der viertgrößten deutschen Geschäftsbank das Vertrauen entzogen und eine Sonderprüfung durchgesetzt werden. Eine Interessengemeinschaft von 40 nicht namentlich genannten Anteilseignern kritisierte insbesondere die Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital im vergangenen Jahr, bei der das Bezugsrecht der Commerzbank-Altaktionäre ausgeschlossen war.

In einer Erklärung eines beauftragten Rechtsanwaltes wurde die Kehrtwende damit begründet, dass "die Informationen, die durch Sonderprüfung ermittelt werden sollten, inzwischen von dritter Seite bekannt geworden sind". Damit ist allerdings noch nicht sicher, ob die entsprechenden Tagesordnungspunkte endgültig gestrichen sind. Der Vorstand prüft derzeit noch, ob die abgegebene Erklärung von allen 40 Anteilseignern der Aktionärsgruppe getragen wird. Auf der mit Spannung erwarteten Hauptversammlung sind lediglich 55,93 Prozent der Kapitalstimmen vertreten

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