Sonderaufwendungen und hohe Rohstoffkosten
Celanese mit Betriebsverlust im dritten Quartal

Für das Gesamtjahr rechnet Celanese dennoch weiterhin mit einem postiven Betriebsergebnis und einem leicht positiven Nachsteuerergebnis.

Reuters FRANKFURT. Das Chemie-Unternehmen Celanese hat im dritten Quartal wegen Sonderaufwendungen und hoher Rohstoffkosten bei einem gestiegenen Umsatz ein negatives Betriebsergebnis verbucht.

Das Betriebsergebnis habe minus 47 (-33) Mill. Euro betragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Nach Steuern sei ein Ergebnis von minus 18 Mill. Euro erwirtschaftet worden, verglichen mit plus zehn Mill. im Vorjahresquartal. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe ohne Sonderaufwendungen indes um 20 % auf 106 (88) Mill. Euro zugelegt. Der Umsatz sei um 20 % auf 1,27 (Vorjahreszeitraum 1,06) Mrd. Euro gestiegen.

Für das Gesamtjahr rechnet Celanese den Angaben zufolge weiterhin mit einem postiven Betriebsergebnis und einem leicht positiven Nachsteuerergebnis.

Celanese war im vergangenen Jahr durch die Ausgliederung der Chemie-Geschäfte des Hoechst-Konzerns entstanden, der sich fortan auf die Bereiche Gesundheit und Ernährung (Life Sciences) konzentrierte und mit der französischen Rhone-Poulenc zum Pharma-Konzern Aventis mit Sitz in Straßburg fusionierte.

Celanese AG 3-Monatsverlauf

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