Sonderbelastung wegen Restrukturierungsmaßnahmen
Henkel-Jahresüberschuss das siebte Jahr in Folge gestiegen

Henkel geht mit Rekordzahlen ins 125. Geschäftsjahr. Der Vorstand wird der Hauptversammlung empfehlen, die Dividende auf 1,06 Euro bzw. auf 1,12 Euro je Vorzugstitel aufzustocken. Henkel-Nachrichten werden negativ bewertet

ddp/vwd DÜSSELDORF. Die Henkel-Gruppe, Hersteller von Waschmitteln und chemischen Produkten, geht mit Rekordzahlen in ihr 125. Geschäftsjahr. Der Vorstand werde der Hauptversammlung am 30. April empfehlen, für das Geschäftsjahr 2000 die Dividende auf 1,06 (0,87) Euro beziehungsweise auf 1,12 (0,93) Euro je Vorzugstitel aufzustocken, gab das Unternehmen am Montag bei der Vorstellung des Geschäftsberichts für das Jahr 2000 bekannt. Für das laufende Jahr erwarte Henkel erneut eine deutliche Ergebnisverbesserung aus dem operativen Geschäft und damit eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends. Allerdings wird zugleich auch mit Sonderbelastungen durch die Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen gerechnet.

Der Jahresüberschuss im Konzern stieg um 25 % auf den neuen Spitzenwert von 505 Mill. Euro (978 Mill. DM). Damit war das Jahr 2000 das siebte Jahr in Folge, das einen Anstieg des Jahresüberschusses aufweist. Das betriebliche Ergebnis (Ebit) erhöhte sich um 10,9 % auf 950 Mill. Euro. Die Kapitalrendite lag mit 13,5 % um 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz stieg um 12,5 % auf 12,8 Mrd. Euro. Die Mitarbeiterzahl im Henkel-Konzern erhöhte sich im vergangenen Jahr insgesamt um 4 507 auf 60 903 Personen. Der Personalbestand in Deutschland stieg leicht auf 15 878.


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