Sonderbelastungen drücken Überschuss
GfK legt erneut beim Umsatz zu

Deutschlands größtes Marktforschungsinstitut hat 2001 erneut beim Umsatz zugelegt, der Jahresüberschuss hingegen sank deutlich.

dpa NÜRNBERG. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 534 Millionen Euro (1,04 Mrd DM), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, einschließlich des Beteiligungsergebnisses, wuchs um 14,5 Prozent auf 45,1 Millionen Euro.

Dagegen führten hohe Sonderbelastungen zu einem Einbruch beim Jahresüberschuss. Er sank um 41,7 Prozent auf 14,8 Millionen Euro, teilte die börsennotierte Gesellschaft für Konsumforschung (Nürnberg) am Donnerstag mit.

Verantwortlich dafür waren vor allem Abschreibungen von sieben Millionen Euro auf eine Beteiligung an der Jupiter Media Metrix (JMXI) in den USA. Im laufenden Jahr strebt die GfK einen Umsatz von 570 Millionen Euro an.

Zum Umsatz 2001 trugen mit Zuwächsen von jeweils rund 19 Prozent vor allem die Geschäftsfelder Ad Hoc Forschung (218,5 Mio) und Medien (63,6 Mio Euro) bei.

Im Bereich Non-Food Tracking (Absatzentwicklungen in Märkten für technische Gebrauchsgüter) gab es einen Zuwachs von knapp 10 Prozent auf 123,9 Millionen Euro, während der Bereich Consumer Tracking (Einkaufsentscheidungen von Verbrauchern) leicht rückläufig war und ein Volumen von 86,0 Millionen Euro erreichte.

Ihren Umsatz erwirtschaftete die GfK zum größten Teil in Europa. In Deutschland gab es einen Zuwachs um knapp 10 Prozent auf 194 Millionen Euro. Die GfK-Gruppe mit mehr als 120 Unternehmen und Beteiligungen beschäftigte 4 750 Mitarbeiter, davon 70 Prozent im Ausland.

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