Sonderbelastungen durch Immunex-Kauf
Amgen macht Milliarden-Verlust

Die weltgrößte Biotechnologiefirma Amgen Inc. hat nach dem Kauf der Pharmafirma Immunex im dritten Quartal 2002 einen Milliardenverlust verbucht.

HB/dpa THOUSAND OAKS. Im Zusammenhang mit der Übernahme entstanden einmalige Sonderbelastungen von drei Milliarden Dollar. So erreichten die roten Zahlen im dritten Quartal 2,6 Milliarden Dollar (2,67 Mrd Euro) oder 2,10 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte Amgen einen Gewinn von 329,9 Millionen Dollar oder 30 Cent je Aktie erwirtschaftet.

Trotzdem hatte die Aktie im nachbörslichen Handel am Mittwoch deutlich zugelegt. Ohne die Berücksichtigung der Sonderbelastungen hat Amgen in der Berichtszeit den Quartalsgewinn auf 437 Millionen Dollar oder 34 Cent je Aktie erhöht und damit die Markterwartungen übertroffen. Der Immunex-Kauf und internes Wachstum ließen den Umsatz um 49 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar steigen.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres setzte Amgen 3,8 Milliarden Dollar um. Im gleichen Zeitraum 2001 waren es 2,9 Milliarden. Von Januar bis September 2002 fiel ein Verlust von 1,8 Milliarden Dollar an, verglichen mit einem Gewinn von 956,7 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit.

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