Sonderbelastungen
McDonald's enttäuscht Analysten

Die US-Schnellrestaurant-Kette McDonald's wird nach eigenen Prognosen im ersten Quartal pro Aktie einen US-Cent weniger verdienen als bisher von Analysten erwartet.

Reuters OAK BROOK. Der Gewinn je Aktie werde im ersten Quartal voraussichtlich bei 0,29 bis 0,30 $ liegen, teilte McDonald's am Freitag kurz vor US-Handelsbeginn mit. Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten rechneten bislang im Durchschnitt mit 0,31 $ je Aktie. In der ersten Handelsstunde fiel der McDonald's-Aktienkurs in einem schwachen Gesamtmarkt rund ein Prozent auf 28,41 $.

Es gebe Sonderbelastungen wegen Lateinamerika, Restaurant-Schließungen in der Türkei und des Effekts der Kundensorgen zum Rinderwahnsinn, teilte der Konzern mit. Sonderbelastungen in Höhe von 45 Mill. $ entstünden dabei durch den geringeren Wert von Tochterfirmen in Lateinamerika und das Schließen von 32 Restaurants in der Türkei. Mit weiteren 100 Mill. $ belaste eine veränderte Bilanzierung von Firmenwerten in Lateinamerika das Ergebnis. Diese Änderung sei nötig geworden, da sich dort die Wirtschaft in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert habe. Diese zwei Änderungen würden im ersten Quartal den Gewinn je Aktie um elf Cents reduzieren.

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