Sonderkonjunktur durch Rentenreform
FJA liegt "wunderschön im Plan"

Die am neuen Markt notierte FJA AG, München, hat im zweiten Quartal einen deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs verbucht.

vwd MÜNCHEN. Der Periodenüberschuss kletterte um 39 Prozent auf 3,7 Mill. Euro, teilte das Beratungs- und Softwareunternehmen am Mittwoch mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 28 Prozent auf 5,5 Mill. Euro und der Umsatz um 13 Prozent auf 31 Mill. Euro gestiegen. Damit lag das Unternehmen jedoch teilweise etwas unter den den Erwartungen der von vwd befragten Analysten. Die Experten hatten im Durchschnitt mit einem EBIT von 5,9 Mill. Euro, einem Nettoergebnis von 3,8 Mill. Euro und einem Umsatz von 32 Mill. Euro gerechnet.

Der Vorstandsvorsitzende Manfred Feilmeier zeigte sich im Gespräch mit vwd mit dem Verlauf des zweiten Quartal bzw des ersten Halbjahrs sehr zufrieden: "Wir liegen wunderschön im Plan". Mit Blick auf die Erwartungen für das Gesamtjahr widersprach er nicht der Einschätzung, dass es sich dabei um eine eher konservative Prognose handelt. "Wir glauben aus heutiger Sicht, auf einem sehr vernünftigen Weg zu sein", sagte Feilmeier. FJA stellt für 2002 einen Jahresüberschuss von 16,1 (13,6) Mill. Euro, ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 25,4 (20,6) Mill. Euro und eine Gesamtleistung von 135 (112,6) Mill. Euro in Aussicht.

Im ersten Halbjahr stieg das Ergebnis nach Steuern den Angaben zufolge auf 7,1 Mill. Euro, was einem Plus 34 Prozent entspricht. Das EBIT stieg um 29 Prozent auf 10,6 Mill. Euro und der Umsatz um 14 Prozent auf 60,7 Mill. Euro. Neben der Sonderkonjunktur durch die Rentenreform sieht Feilmeier nach eigenen Angaben in Zukunft insbesondere auch weitere Wachstumschancen im Ausland. Dabei setze der Anbieter von Standardsoftware für Versicherungen eher auf organisches Wachstum. Konkrete Akquisitionspläne gebe es derzeit keine, auch wenn mögliche Kandidaten laufend geprüft würden, sagte Feilmeier.

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