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Sonera bleibt hinter Erwartungen zurück

Hinter den Erwartungen zurückbleibende Beteiligungserträge und verlustträchtige Tochtergesellschaften haben das Ergebnis der Sonera, Helsinki, für das zweite Quartal belastet.

vwd HELSINKI. Zwar war der Vorsteuerverlust ohne Berücksichtigung von Sonderposten mit 28 Mill. Euro etwas geringer als von Analysten befüchtet. Jedoch fuhr der Konzern im zweiten Quartal einen Verlust von 56 Mill. Euro aus Beteiligungserträgen ein nach einem Gewinn von 38 Mill. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

So trug die Beteiligung an dem türkischen Mobilfunkanbieter Turkcell und der verbundenen Holding Fintur NV zur Ausweitung des Verlustes bei. Die Sparte für Datensicherheit Smarttrust weitete ihren Betriebsverlust ebenfalls auf 37 Mill. Euro von 25 Mill. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum aus. Auch das Internetportal Zed steigerte den Betriebsverlust auf 87 Mill. Euro von 24 Mill. Euro im Vorjahr. Dagegen meldete Sonera ein Umsatzwachstum von acht % auf 310 Mill. Euro in ihrer Sparte heimische Mobilfunktelefonie. Hier stieg die Ebitda-Marge auf 52 % von 47 %.

Allerdings kündigte Sonera an, das Wachstum im Bereich Mobilfunk werde im Verlauf des Jahres 2002 auf Grund des steigenden Wettbewerbsdrucks nachlassen. Darüber hinaus habe die finnische Regulierungsbehörde eine Herabsetzung der Durchleitungsgebühr angekündigt, wodurch die Einnahmen von Sonera sinken würden.

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