Sonera verkauft angeblich 72 Mill. Stück
T-Aktie weiter im Abwärtssog

Die Aktien der Deutschen Telekom haben auch am Dienstagmorgen dem anhaltenden Abwärtssog der vergangenen Wochen nicht standhalten können. Nach Ansicht von Händlern bleibe der Markt besorgt über drohende Verkäufe weiterer großer Aktienpakete.

dpa-afx FRANKFURT. Bis 9.30 Uhr verloren die Papiere 0,92 % auf 17,14 Euro, während der Leitindex Dax zur gleichen Zeit 0,34 % fester bei 5 225,75 Zählern lag.

T-Aktie - Intraday-Chart

Insbesondere der geplante Verkauf von 72 Mill. T-Aktien durch den finnischen Telefonkonzern Sonera bereite den Anlegern Kopfschmerzen, sagten Händler. Wie der Vizepräsident der Investor-Relations-Abteilung, Samppa Seppola, im Gespräch mit der "Financial Times" gesagt hatte, will Sonera seinen "ganzen Anteil" an der Deutschen Telekom zwischen Anfang September und dem Jahresende platzieren.

Weiterhin für Nervosität sorge auch die Sperrfrist für Voice-Stream-Aktionäre, hieß es am Markt. Diese endet am 1. September. Erst dann dürfen sie ihre umgetauschten T-Aktien verkaufen. Von den 1,2 Mrd. Telekom-Titeln, die im Zuge des Voice-Stream-Kaufs am 31. Mai ausgegeben wurden, sei die Hälfte bei freien Aktionären untergebracht worden, hatte der Finanzvorstand der Deutsche Telekom, Karl-Gerhard Eick, bestätigt.

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