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Sony Ericsson-Chef will mehr Handy-Modelle anbietenDPA-Datum: 2004-07-19 11:08:29

(dpa-AFX) Düsseldorf/London - Der Handy-Hersteller Sony Ericsson will in den kommenden Jahren mehr Handymodelle auf den Markt bringen und mehr in China investieren. "Es gehört zu meiner Strategie, das Angebot auszuweiten", sagte der neue Chef des japanisch-schwedischen Unternehmens, Miles Flint, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Er kündigte neue Modelle noch in diesem Jahr an. Damit sei auch ein Preisanstieg zu erwarten, sagte Flint. Noch im zweiten Quartal war der durchschnittliche Verkaufspreis je Mobiltelefon gesunken.

(dpa-AFX) Düsseldorf/London - Der Handy-Hersteller Sony Ericsson will in den kommenden Jahren mehr Handymodelle auf den Markt bringen und mehr in China investieren. "Es gehört zu meiner Strategie, das Angebot auszuweiten", sagte der neue Chef des japanisch-schwedischen Unternehmens, Miles Flint, dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Er kündigte neue Modelle noch in diesem Jahr an. Damit sei auch ein Preisanstieg zu erwarten, sagte Flint. Noch im zweiten Quartal war der durchschnittliche Verkaufspreis je Mobiltelefon gesunken.

Der seit drei Wochen amtierende Chef kündigte "erhebliche Investitionen" in China an. Auch als Absatzmarkt sei China bereits sehr wichtig. Zudem sollten engere Beziehungen zu Mobilfunkkonzernen geknüpft werden. Flint dementierte jedoch, das sich daraus eine Partnerschaft mit Vodafone ergebe: "So eng würde ich das nicht sehen."

Sony Ericsson gehört zu gleichen Teilen dem japanischen Elektronikkonzern Sony < SON.SQ1 > < Son1.FSE > und dem schwedischen Telekomausrüster Ericsson < Eric-B.SSE > < Ercb.FSE > . Der "Financial Times" sagte Flint, das Unternehmen wolle sich künftig mehr auf die Stärken seiner Eltern besinnen. "Sony sieht vermehrt Möglichkeiten im Bereich der Mobiltelefone, und Ericsson ist jetzt viel stärker. Das sind ziemlich aufregende Aussichten", sagte er.

Das Unternehmen wolle gleichwohl nicht mehr nur um des Wachstums willen zulegen. "Ich denke, es ist in Ordnung, ein kleiner Mitspieler zu sein." In diesem Industriezweig sei es nicht immer unbedingt von Vorteil gewesen, ein großes Unternehmen zu sein, sagte Flint.

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