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Sony Ericsson übertrifft im 2. Quartal Erwartungen - Hebt Prognose anDPA-Datum: 2004-07-15 10:12:52

(dpa-AFX) Tokio/Stockholm - Der Handy-Hersteller Sony Ericsson hat seinen Vorsteuergewinn im zweiten Quartal stärker gesteigert als vom Markt erwartet und seine Prognose für den branchenweiten Absatz von Mobiltelefonen angehoben. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wurden bei Umsatz und Handy-Absatz zweistellige Wachstumsraten erreicht. Zugleich habe aber der durchschnittliche Verkaufspreis je Handy wegen der steigenden Zahl von günstigen Telefonen abgenommen.

(dpa-AFX) Tokio/Stockholm - Der Handy-Hersteller Sony Ericsson hat seinen Vorsteuergewinn im zweiten Quartal stärker gesteigert als vom Markt erwartet und seine Prognose für den branchenweiten Absatz von Mobiltelefonen angehoben. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wurden bei Umsatz und Handy-Absatz zweistellige Wachstumsraten erreicht. Zugleich habe aber der durchschnittliche Verkaufspreis je Handy wegen der steigenden Zahl von günstigen Telefonen abgenommen.

Für das Gesamtjahr erwartet das Gemeinschaftsunternehmen des Mobilfunk-Ausrüsters Ericsson < Eric-B.SSE > < Ercb.FSE > und der japanischen Sony Corp < SON.SQ1 > < Son1.FSE > branchenweit rund 600 Millionen verkaufte Handys. Ende des ersten Quartals war das Unternehmen noch von 550 Millionen ausgegangen. An der Börse legten Ericsson-Aktien um 1,43 Prozent auf 21,30 schwedische Kronen zu. Sony-Titel waren zuvor bei 4.010 Yen und damit um 0,50 Prozent höher aus dem Handel in Tokio gegangen.

Vorsteuerergebnis Über Erwartungen

Das Ergebnis vor Steuern steigerte Sony Ericsson im zweiten Quartal von minus 102 auf plus 113 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 97 Millionen Euro gerechnet. Der Überschuss belief sich auf 89 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 88 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 34 Prozent auf 1,504 Milliarden Euro.

In den drei Monaten bis Ende Juni setzte Sony Ericsson 10,4 Millionen Handys ab und damit 55 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugleich sank allerdings der durchschnittliche Verkaufspreis. Eine Zahl nannte die Gesellschaft nicht. Der Rückgang habe aber im Rahmen der Unternehmenserwartungen gelegen, hieß es.

Neue Produkte

Sony Ericsson könne nun das vierte Quartal in Folge schwarze Zahlen ausweisen, sagte Präsident Miles Flint. Dies spiegele die Nachfrage nach style-orientierten und multimedialen Handys wider. Trotz des schärfer werdenden Wettbewerbs habe Sony Ericsson seine Dynamik nicht verloren. Das Unternehmen werde die Marke mit neuen Produkten weiter stärken. So habe Sony Ericsson bereits Ende des zweiten Quartals sein erstes Umts-Handy auf den Markt gebracht.

Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und gehört zu gleichen Teilen dem japanischen Elektronikkonzern Sony und der schwedischen LM Ericsson. Die ersten gemeinsam entwickelten Produkte kamen im März 2002 auf den Markt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 3.500 Menschen. Sitz der Verwaltung ist London.

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