Sony-Ericsson verbuchte Nettoverlust von 83 Millionen Euro
Sony hält Ericsson weiter die Stange

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat nach den Worten seines Präsidenten Kunitake Ando nicht die Absicht, sein Engagement im Mobilfunk-Gemeinschaftsunternehmen mit dem schwedischen Telekom-Ausrüster Ericsson zu verringern.

Reuters TOKIO/AMSTERDAM. Ebenso wenig erwarte er dieses von seinem schwedischen Partner, sagte der Sony-Präsident am Mittwoch vor Journalisten. "Es hat einige Besorgnis wegen des Joint Ventures gegeben, aber weder bei Sony noch bei Ericsson gibt es Änderungen in Unterstützung und Engagement", sagte Ando mit Blick auf die Ankündigung von Ericsson, sich möglicherweise aus der Handy-Produktion zurückzuziehen.

Das Gemeinschaftsunternehmen Sony-Ericsson hatte im zweiten Quartal 2002 einen Nettoverlust von 83 Mill. Euro verbucht. Sollte das Gemeinschaftsunternehmen in den kommenden zwei bis drei Quartalen die Erwartungen nicht erfüllen, erwägt Ericsson nach den Worten einer Sprecherin vom Freitag die Einstellung der Produktion. Ursprünglich sollte das im Oktober 2001 gegründete Unternehmen schon im ersten Jahr Gewinne erzielen.

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