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Sony plant mit Toshiba und IBM neue Chip-Generation

Der Hersteller der Spielkonsole Playstation-2, Sony Computer Entertainment Inc (SCE), plant nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Chipherstellern Toshiba Corp und IBM die Entwicklung einer neuen Art von Mikroprozessor. Dafür sollten in den kommenden fünf Jahren 400 Mill. Dollar (rund 844 Mill. Mark) bereitgestellt werden, teilten die Firmen am Montag mit.

rtr TOKIO. Ziel sei es, einen Chip mit der Verarbeitungskapazität eines Supercomputers zu entwickeln. Die neue Chip-Generation werde mittels verschiedener intelligenter Unterhaltungselektronik miteinander kommunizieren oder mit dem Internet Verbindung aufnehmen können. Dies sei nicht nur eine Fortführung vergangener Arbeit, sagte ein SCE-Sprecher. "Wir wollen etwas fundamental anderes kreieren."

Die Verbindung der drei Firmen sei günstig, weil Toshiba und IBM Experten-Wissen über Halbleitertechnik besäßen und SCE die Erfahrung, wie der neue Chip in der Unterhaltungselektronik eingesetzt werden könne, sagte ein Toshiba-Sprecher. Die drei Unternehmen werden einem Sony-Sprecher zufolge ungefähr gleich viel in das Projekt investieren. Ein gemeinsames Entwicklungszentrum soll nach Firmenangaben in Austin im US-Bundesstaat Texas entstehen. SCE ist eine Geschäftseinheit des japanischen Elektronikkonzerns Sony Corp.

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