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Sony und Ericsson wollen im Mobilfunkgeschäft fusionieren

Nach erfolgter Genehmigung werde die Verschmelzung der Mobilfunkgeschäfte erfolgen, hieß es.

dpa TOKIO. Der japanische Elektronikriese Sony und der schwedische Handyhersteller Ericsson wollen ihr weltweites Mobilfunkgeschäft zusammenlegen. Zuvor müssten die Vorstände beider Unternehmen sowie die Aufsichtsbehörden darüber befinden, wie die Konzerne am Dienstag mitteilten. Beide Konzerne hatten sich im April grundsätzlich darauf verständigt, ihre Mobiltelefon-Sparten in einem Gemeinschaftsunternehmen zu fusionieren. Die Sony Ericsson Mobile Communications mit Sitz in London solle ihr Geschäft am 1. Oktober aufnehmen.

Nach erfolgter Genehmigung werde die Verschmelzung der Mobilfunkgeschäfte erfolgen, hieß es. Das geplante Joint-Venture werde anfangs mit 3 500 Beschäftigten mit dem globalen Produkt-, Marketing- und Verkaufsgeschäft beginnen, wie die Unternehmen weiter mitteilten. Im vergangenen Jahr setzten beide Konzerne im Mobilfunkgeschäft zusammengenommen rund 50 Mill. Einheiten ab und erzielten einen Umsatz von 7,2 Mrd. Dollar (7,9 Mrd Euro/15,5 Mrd. DM). Ziel sei es, die weltweit führende Position bei Mobiltelefonen zu erreichen. Weltmarktführer ist derzeit der finnische Nokia-Konzern.

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