Sorge um die Zukunft des Unternehmens
Rover-Verlust höher als erwartet

Die frühere BMW-Tochter MG Rover hat in den ersten acht Monaten ihres selbstständigen Bestehens einen Verlust von 300 Mill. Pfund (über 900 Mio DM) verzeichnet.

dpa/afp LONDON. Das berichteten am Sonntag übereinstimmend "The Observer", "The Sunday Times" und "The Sunday Telegraph". Der Verlust sei "bedeutend schlimmer" als befürchtet, kommentierte der "Observer". Die Sorge um die Zukunft des Unternehmens werde dadurch zunehmen.

Nach Informationen des "Oberserver" wurde in der Rover-Tagesproduktion ein Verlust in Höhe von 200 Millionen Pfund (613,7 Millionen Mark) eingefahren.

Die restlichen Verluste seien durch Umstrukturierungs- und Übernahmekosten durch BMW entstanden. Im vergangenen Jahr habe Rover 205 000 Fahrzeuge produziert. In diesem Jahr wolle der Hersteller 190 000 Wagen vom Band rollen lassen, und die Produktion im nächsten Jahr auf 210 000 Autos steigern.

Rover selbst wollte die Zahlen weder bestätigen noch dementieren. Der englische Auto-Hersteller will 2002 wieder Gewinn machen. Analysten rechnen jedoch zum Teil erst für 2004 oder 2005 mit einem positiven Ergebnis.

BMW hatte Rover im vergangenen Mai für den symbolischen Betrag von zehn Pfund an das Phoenix-Konsortium unter Leitung des ehemaligen Rover-Chefs John Towers verkauft.



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