Sorge um "Double-Dip-Rezession" in den USA
Börse Hongkong schließt im Minus

Sehr schwach hat die Aktienbörse in Hongkong am Dienstag den Handel beendet. Laut Händlern gingen die Verluste vermutlich weniger auf die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Mittwoch zurück, sondern eher auf die Kursentwicklung im Vorjahresvergleich.

vwd HONGONG. Der Hang-Seng-Index verlor 1,6 % bzw 162 Punkte auf 97001. Die Aktien von Li & Fung gehörten zu den Verlierern. Der Kurs gab um 5,3 % auf 8,10 HKD nach, wobei technische Analysten davon ausgehen, dass die Unterstützung beim Jahres-Tief von 6,50 HKD ins Wanken geraten könnte. Cathay Pacific erlebten am Nachmittag (Ortszeit) einen deutlichen Kurseinbruch, nachdem sich insbesondere europäische Institutionelle wie Deutsche Bank, SG und BNP aus dem Wert zurückzogen. Cathay gaben 7 % auf 10,70 HKD ab.

Laut Händlern gingen die Verluste vermutlich weniger auf die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Mittwoch zurück, sondern eher auf die Kursentwicklung im Vorjahresvergleich. Der Index sei in den vergangenen zwölf Monaten um 15,4 % gesunken; Cathay dagegen konnten trotz des Einbruchs am Berichtstag um 4 % zulegen. Angesichts der Sorge um eine "Double-Dip-Rezession" in den USA und wegen der Spannungen in Taiwan versuchten Fondsmanager jeglichen Gewinn mitzunehmen, erklären Beobachter die hochvolumigen Verkäufe. Gegen den Markt stellten sich die Aktien der Hang Seng Bank, die als einzige im Index im Positiven endeten: 0,6 % auf 84,3 HKD. HSBC verloren inmitten der Ausverkaufsstimmung lediglich 0,3 % auf 84,8 HKD.

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