Sorge um Europas Konjunktur
Euro unter 97 US-Cent gerutscht

Der Euro ist am Dienstag im frühen europäischen Handel um mehr als einen US-Cent bis auf 0,9685 Dollar gesunken.

HB/ Reuters FRANKFURT. Der Kursanstieg von US-Staatsanleihen und die globalen Unsicherheiten hätten das Interesse für den Dollar verstärkt, sagten Händler. Der Dollar legte auch gegenüber anderen Währungen wie Schweizer Franken und Yen auf den höchsten Stand seit einem Monat zu. Der Dollarkurs lag dabei über 1,50 Franken und 120,60 Yen.

Der Kursrückgang ist nach Ansicht von Volkswirt Lothar Hessler von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die unsicheren Konjunkturaussichten in Deutschland und den anderen großen Volkswirtschaften Europas zurückzuführen. Der schwache Wirtschaftsaufschwung in den USA dämpfe auch die Aussichten auf dem alten Kontinent. Einen Beleg dafür könnten an diesem Mittwoch die deutschen Zahlen zum Arbeitsmarkt und zum Auftragseingang in der Industrie liefern.

Trotz des deutlichen Kursverlustes sieht Hessler die Aufwärtsbewegung des Euro nicht gebrochen. "Wir erwarten den Euro kurzfristig weiter in einem Bereich von 0,97 bis 1,02 Dollar."

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