Souveräner Start-Ziel-Sieg
„Alinghi“ auf dem Weg zum Segelsport-Gipfel

Der Triumphzug der Schweizer Yacht "Alinghi Challenge" im America's Cup sorgt für Trauerstimmung im segelbegeisterten Neuseeland. Jochen Schümanns Schweizer Alpenexpress setzte seine Siegesserie am Dienstag im dritten Duell gegen Cup-Verteidiger "Team New Zealand" fort.

HB/dpa AUCKLAND. Nach souveränem Start-Ziel-Sieg gegen die Neuseeländer mit 23 Sekunden Vorsprung führt das eidgenössische Team im 31. Match um den America's Cup mit 3:0.

"Es ist noch keine Vorentscheidung gefallen, aber wir sind in Sachen Punktwertung über den Berg", sagte ein strahlender Jochen Schümann in der City of Sails. In der 152-jährigen Geschichte des America's Cup ist es keinem Team jemals gelungen, einen 0:3-Rückstand noch aufzuholen. Die neuseeländischen Fans haben aber ihre Hoffnungen noch nicht aufgegeben. So fordert ein Banner mit den Worten "Remember Shackleton" am Hafenausgang die Kiwis zum sportlichen Kampf ums Überleben auf.

Die Mannschaft von Skipper Russell Coutts dagegen war nach dem Rennen von minutenlangem Kuhglocken-Geläut, Jodlern und einigen hundert Fans in "Alinghis" Basiscamp begrüßt worden, während beim benachbarten "Team New Zealand" traurige Stille herrschte. Zwei Siege fehlen den Eidgenossen um Skipper Russell Coutts und Sportdirektor Jochen Schümann (Penzberg) noch, um den ersten Sieg eines europäischen Teams seit Cup-Premiere im Jahr 1851 perfekt zu machen. Das Duell wird am Donnerstag um 13.15 Uhr Ortszeit fortgesetzt.

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