Sozialplan für Mitarbeiter beschlossen
Milchriese Nordmilch will Standorte schließen

dpa HANNOVER/LEER. Der größte deutsche Milchverarbeiter, die Nordmilch-Gruppe, will bis Ende kommenden Jahres drei Standorte schließen. Insgesamt seien rund 350 Mitarbeiter betroffen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Geschlossen werden sollen die Standorte im ostfriesischen Leer, in Sittensen und in Schleswig. Insgesamt soll das Maßnahmenpaket nach Nordmilch-Angaben zu jährlichen Kosteneinsparungen von rund 50 Mill. DM führen.

Ein Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter sei bereits bei der Fusion von vier norddeutschen Molkereien zum "Milchriesen" Nordmilch e. G. im vergangenen Jahr beschlossen worden. Das Bundeskartellamt hatte im Juli vergangenen Jahres die Fusion zur neuen Nordmilch e.G. (Zeven) rückwirkend zum 1. Januar 1999 zugelassen. Das jährliche Milchaufkommen der neuen Nordmilch wurde mit 4,4 Mrd. Kilogramm, der Umsatz mit etwa 4,7 Mrd. DM (2,4 Mrd. Euro) angegeben.

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