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Sozialversicherungsrecht

BGH-Urteilvom 23.03.2004 00:00:00 - VI ZR 160/03
Bundesgerichtshof
Sozialversicherungsrecht


SGB VII §§ 2 Abs. 2, Satz 1, 105 Abs. 1, 106 Abs. 3, 3. Alt.

Es ist weiterhin i. d. R. davon auszugehen, dass derjenige, der Aufgaben wahrnimmt, die sowohl in den Aufgabenbereich seines Unternehmens als auch in denjenigen eines fremden Unternehmens fallen, allein zur Förderung der Interessen seines Unternehmens tätig wird. Erst wenn die Tätigkeit nicht mehr als Wahrnehmung einer Aufgabe seines Unternehmens bewertet werden kann, kann ein Versicherungsschutz gem. § 2 Abs. 2 Satz 1 SGB VII aufgrund der Zuordnung der Tätigkeit zu dem fremden Unternehmen in diesem gegeben sein (Fortführung des Senatsurteils vom 24. 3. 1998 - VI ZR 337/96, NJW 1998 S. 2365 ff.).

BGH-Urteil vom 23.03.2004 - VI ZR 160/03





Quelle: DER BETRIEB, 05.05.2004

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