Später auch für andere Branchen offen
BMW bündelt E-Business-Aktivitäten in neuer Tochter

Der Münchener Autobauer BMW will seine gesamten Aktivitäten im E-Business in einer neuen Tochtergesellschaft bündeln, die ihre Dienstleistungen später auch anderen Unternehmen der Branche anbieten soll. Die neue nexolab GmbH, die an die BMW-Tochter angebunden wird, werde ihr Geschäft zum 1. Januar 2001 zunächst mit 40 bis 50 Mitarbeitern aufnehmen, teilte BMW am Montag in München mit.

rtr MÜNCHEN. Das Unternehmen werde zunächst die eigene BMW-Prozesskette von den Zulieferern über die Händler bis zu den Kunden im E-Business unterstützen, erklärte ein Sprecher. Ziel sei eine E-Business- Plattform, die über die gesamte Wertschöpfungskette reiche.

Der Sprecher sagte, Nexolab werde die internen Fachstellen bei BMW beraten und steuern, die bislang eigenständig an ihrer E-Business-Strategie gearbeitet hatten. Die bisherigen Partner Kabel New Media AG und Ariba sollen in die neue Struktur eingebunden werden. Zunächst werde sich nexolab auf die Märkte für Autozulieferer und Logistikdienstleister konzentrieren, hieß es.

Künftig wolle sich Nexolab auch an andere Branchen wenden, die von den Möglichkeiten der Abwicklung des Geschäfts über das Internet stark beeinflusst würden, hieß es. Dazu gehörten vor allem die Konsumgüterindustrie und der Anlagen- und Maschinenbau. Innerhalb von drei Jahren sollten sich die Mitarbeiterzahl und der Kundenstamm verdreifachen. Auch Softlab erziele die Hälfte seines Umsatzes mit Kunden außerhalb des Konzerns, betonte der Sprecher. Die Software-Tochter hatte 1999 mit 1500 Mitarbeitern 360 Mill. DM umgesetzt.

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