Späth und Uhrmann fallen in Gesamtwertung zurück: Deutsche Skispringer enttäuschen in Innsbruck

Späth und Uhrmann fallen in Gesamtwertung zurück
Deutsche Skispringer enttäuschen in Innsbruck

Der Slowene Peter Zonta hat auf der dritten Station der 52. Vierschanzentournee für einen Außenseitersieg gesorgt. Der Norweger Sigurd Pettersen konnte in Innsbruck seine Führung ausbauen.

HB BERLIN. Peter Zonta hat auf der dritten Station der 52. Vierschanzentournee die Weltelite der Skispringer düpiert. Der Slowene überraschte am Sonntag auf der Bergisel-Schanze in Innsbruck mit 128 und 128,5 Metern sowie 265,2 Punkten. Vor 22.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion verwies Zonta die beiden Finnen Veli-Matti Lindström und Janne Ahonen auf die Plätze.

Der in der Gesamtwertung führende Sigurd Pettersen, der die ersten beiden Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen für sich hatte entscheiden können, konnte als Vierter von Innsbruck seinen Vorsprung ausbauen. Vor dem Abschlussspringen in Bischofshofen am 6. Januar führt der Norweger vor dem Östereicher Martin Höllwarth und Innsbruck-Sieger Zonta. Georg Späth liegt auf dem fünften Rang.

Als bester Deutscher in Innsbruck platzierte sich Sven Hannawald als Neunter. Im ersten Durchgang war Hannawald ein guter Sprung gelungen. Mit 128 Metern startete der Tourneesieger von 2002 als Sechster in das Finale. «Es fehlt nicht mehr viel. Ich merke, dass Feeling kommt zurück, ich brauche nicht mehr so zu kämpfen.»

Doch beim zweiten Versuch war das Gefühl wieder weg. Der 29-Jährige berührte nach 117,5 Metern wieder den Boden und lag mit 242,6 Punkten am Ende 0,6 Zähler vor Michael Uhrmann. Der 25 Jahre alte Bundesgrenzschutzbeamte hat in der Gesamtwertung vor dem Abschluss in Bischofshofen weiterhin Chancen auf einen Podestplatz. Der Rastbüchler (125,5 und 119,5 Meter/242,0 Punkte) musste sich nach seinem vierten Rang in Oberstdorf und dem siebten Platz in Garmisch diesmal aber mit dem elften Platz zufrieden geben.

Knapp dahinter platzierte sich Maximilian Mechler. Der Weltcup-Debütant belegte mit 125,5 und 115 Metern und 236,0 Punkten den 13. Platz. Dem früheren erfolgsverwöhnten Martin Schmitt gelang in Innsbruck nicht der erhoffte Satz. «Vom Ergebnis her ist ähnlich wie in den Springen zuvor. Im Flug könnte ich etwas lockerer sein», sagte der vierfache Weltmeister aus Furtwangen.

Nach 120 Metern im ersten Durchgang landete der 25-Jährige im Finale schon bei 117 Metern und belegte mit 228,1 Punkten den 20. Rang. «Ich habe kein tragendes Gefühl mehr in der Luft. Das war nur ein Fallen.» Für Stephan Hocke war der Wettkampf bereits nach dem ersten Durchgang beendet. Der Oberhofer landete bei 110 Metern und verlor sein Duell gegen Lindström klar.

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