Spanien steht weiter hinter USA: Fischer erwartet Zustimmung zu Raketenzerstörung

Spanien steht weiter hinter USA
Fischer erwartet Zustimmung zu Raketenzerstörung

Bundesaußenminister Joschka Fischer hat sich zuversichtlich gezeigt, dass der Irak einer Forderung von Uno-Chefinspekteur Hans Blix nachkommen und die Raketen vom Typ Al-Samoud-2 zerstören wird. Fischer sagte am Donnerstag am Rande der Beratungen des EU-Konvents in Brüssel: "Wir sind hier im konkreten Abrüstungsprozess."

HB/dpa BRÜSSEL. Blix habe dem Irak eine Aufgabe gestellt, und der Irak werde sie erfüllen müssen. "Ich gehe davon aus, dass er liefern wird."

Fischer hatte sich zuvor mit seiner spanischen Amtskollegin Ana Palacio getroffen. Spanien steht in der Irak-Krise ohne Einschränkung hinter den USA. Fischer sagte, er habe mit Palacio auch über den Irak gesprochen. "Unbeschadet der bestehenden Differenzen müssen, wollen wir als enge Partner in der Union das Unsere dazu beitragen, dass sowohl Europa vorankommt als auch, dass es hoffentlich zu einer friedlichen Lösung kommt."

Mit Blick auf die deutsche Haltung sagte der Berliner Minister, die Abrüstungsmaßnahmen müssten vorankommen. Grundlage dafür sei die Position Deutschlands, Frankreichs und Russlands. Die drei Staaten hatten bei den Vereinten Nationen einen Vorschlag für eine deutliche Ausweitung und Verlängerung der Waffeninspektionen im Irak vorgelegt. Dieser Vorschlag wird von China unterstützt.

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