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Spanische Zeitung Diario 16 stellt Erscheinen ein

dpa MADRID. Die spanische Tageszeitung «Diario 16» ist 25 Jahre nach ihrer Gründung eingestellt worden. Das unabhängige Blatt, das nach dem Ende der Franco-Diktatur (1939-1975) als ein «Symbol der Demokratie» in Spanien gegolten hatte, erschien am Mittwoch zum letzten Mal. Der Verlag begründete die Schließung damit, dass die Zeitung in den vergangenen Jahren ständig rote Zahlen geschrieben habe. Der Versuch, einen Partner oder einen Käufer zu finden, sei gescheitert.

«Diario 16» war ein Jahr nach dem Tod des Diktators Francisco Franco als ein Ableger des Nachrichtenmagazins «Cambio 16» gegründet worden. Es machte sich bald wegen seines Eintretens für die Prinzipien der Demokratie einen Namen und war mit einer Auflage von bis zu 150 000 Exemplaren zeitweise die drittgrößte überregionale Zeitung in Spanien. In den 90er Jahren ging es mit dem «Diario 16» bergab. Vor vier Jahren kaufte die Mediengruppe um das Regionalblatt «La Voz de Galicia» die Zeitung. Sie wollte jetzt die Verluste nicht mehr tragen. Das «Diario 16» hatte zuletzt noch eine Auflage von 25 000 Exemplaren.

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