Spannender Endspurt
Langläufer Sommerfeldt knapp geschlagen

Rene Sommerfeld hat beim Langlauf-Weltcup in der Ramsau über die 30 Kilometer den Sieg knapp verpasst. Claudia Künzel wurde über zehn Kilometer Fünfte.

HB BERLIN. Durch seinen zweiten Platz beim 30-Kilometer-Jagdrennen in Ramsau hat der Oberwiesenthaler Skilangläufer Rene Sommerfeldt das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup knapp verpasst. Nach jeweils 15 Kilometern in der klassischen und in der freien Technik mit spektakulärem Skiwechsel-Boxenstopp musste sich der 29-Jährige im Zielspurt Weltcup-Titelverteidiger Mathias Fredriksson aus Schweden nur um sechs Zehntelsekunden geschlagen geben. Rang drei belegte dessen Landsmann Anders Södergren.

Die Auswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) hinterließ insgesamt erneut einen vorzüglichen Eindruck. Tobias Angerer (Vachendorf) und Jens Filbrich (Frankenhain) hielten bis zum Schlussspurt in der Spitzengruppe mit und belegten am Ende die Ränge fünf sowie sieben. Andreas Schlütter (Oberhof) wurde Elfter. Weltmeister Axel Teichmann (Lobenstein) verzichtete wegen einer Erkältung auf einen Start und musste dadurch die Spitzenposition der Gesamtwertung räumen. In dieser Wertung führt nun Fredriksson mit 345 Punkten hauchdünn vor Sommerfeldt (343).

"Fredriksson ist ein starker Mann. Gegen den kann man den Spurt verlieren", so Sommerfeldt. "Jetzt bin ich in der Gesamtwertung ganz dicht dran und will bis zum Saisonende um das Gelbe Trikot mitkämpfen."

Zuvor war die Oberwiesenthalerin Claudia Künzel im 10-km-Freistilrennen der Damen auf einen guten fünften Platz gelaufen. Der Staffel-Weltmeisterin fehlten am Ende nur 7,6 Sekunden zum dritten Platz, den sich Olympiasiegerin Gabriella Paruzzi (Italien) und die bisherige Weltcup-Spitzenreiterin Walentina Schewtschenko (Ukraine) zeitgleich teilten. Den Sieg sicherte sich überraschend in ihrem ersten großen Rennen nach einer einjährigen Babypause Katerina Neumannova aus Tschechien, die in 27:07,9 Minuten deutlich vor der Estin Kristina Smigun (25,4 Sekunden zurück) triumphierte. Smigun übernahm durch den zweiten Platz das Gelbe Trikot der Führenden im Gesamtweltcup.

Staffel-Weltmeisterin Evi Sachenbacher (Reit im Winkl) kam über ihre sonstige Paradedistanz nur auf einen für sie selbst enttäuschenden neunten Platz dagegen feierte Stefanie Böhler (Ibach) als Zwölfte das bislang beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere.

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