Spannung und Entspannung
Christine Bortenlänger liest Paul Auster

Die Geschäftsführerin der Bayerischen Börse über "Stadt aus Glas".

"Ich lese gerade ,Stadt aus Glas? von Paul Auster. Der Hauptdarsteller, Daniel Quinn, schlüpft in die Rolle eines mysteriösen Privatdetektivs. Seine Aufgabe besteht darin, den verrückten Forscher und Philosophen Peter Stillman zu überwachen, der nach vielen Jahren aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden ist. Dessen Sohn fürchtet, dass ihn der verwirrte Vater ermorden könnte. Quinn folgt Stillman kreuz und quer durch New York. Da verschwindet Stillman plötzlich. In der Rolle des Privatdetektivs versucht der Hauptdarsteller eine Bedeutung in all den ihm umgebenden Dingen zu erkennen. Dabei sieht er Zeichen, an denen er zweifelt. Der Leser stößt wie der Detektiv auf zahlreiche Motive und Spuren, die eine Bedeutung erhoffen lassen. Doch ,nichts ist wirklich außer der Zufall?, lautet einer der ersten Sätze des Buchs, das mir vielleicht gerade wegen dieser zu meinem Alltag so gegensätzlichen Position viel Spannung und Entspannung zugleich bietet."

PAUL AUSTER: Stadt aus Glas, SV-Verlag, München 2004, 176 Seiten, 4,90 Euro

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