Spannungen
Pakistan will gegen Rebellen vorgehen

Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf hat den USA nach indischen Angaben zugesichert, Schritte gegen das Eindringen moslemischer Extremisten nach Indien zu unternehmen.

Reuters NEU-DELHI. Ein Sprecher des indischen Außenministeriums sagte am Freitag, Musharraf habe die Notwendigkeit von dauerhaften Maßnahmen gegen die Extremisten erkannt. Dies sei Indien durch US-Vizeaußenminister Richard Armitage übermittelt worden. Armitage hält sich derzeit in der Region auf, um zwischen Indien und Pakistan zu vermitteln. Die Spannungen zwischen beiden Ländern hatten sich in den vergangenen Wochen erneut verstärkt. Sie haben an ihrer Grenze in der Kaschmir-Region rund eine Million Soldaten zusammengezogen. Indien wirft Pakistan vor, das Einsickern moslemischer Separatisten von Pakistan nach Indien zu unterstützen, was Pakistan bestreitet.

Indien erwarte in den kommenden Tagen von Pakistan konkrete Schritte zur Beendigung des Einsickerns, teilte das indische Außenministerium weiter mit. Armitage sollte am Freitag mit dem indischen Ministerpräsidenten Atal Behari Vajpayee zusammenkommen. Am Donnerstag hatte er Musharraf getroffen. Indien und Pakistan haben bereits zweimal Krieg um Kaschmir geführt. Beide Länder verfügen über Atomwaffen.

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