Sparerfreibetrag bald 1550 Euro
Euro-Umstellung bringt Finanzbehörden ins Schwitzen

Die Beamten müssen sämtliche steuerlich relevanten Freibeträge, Freigrenzen und Einkommensgrenzen auf das Eurogeld umstellen, was teilweise zu ungeraden Euro-Summen führt.

ddp.vwd/jr FRANKFURT/M. Die Euro-Umstellung in acht Monaten brachte die Finanzbehörden bereits ins Schwitzen. Die Beamten müssen sämtliche steuerlich relevanten Freibeträge, Freigrenzen und Einkommensgrenzen auf das Eurogeld umstellen, was teilweise zu ungeraden Euro-Summen führt.

Der Sparerfreibetrag, der derzeit bei 3000 Mark liegt, wird nach Informationen der Allgemeinen Deutschen Direktbank ab Januar 1550 Euro betragen. Die Freigrenze für Spekulationsgewinne wurde dagegen von 1000 Mark auf 512 Euro umgerechnet, die Eigenheimzulage für Neubauten von 5000 Mark minimal auf 2556 Euro abgerundet. Die zweijährige Einkommensgrenze für die Eigenheimzulage rundeten die Finanzbeamten von 160 000 Mark auf 81 807 Euro auf, für Ehepaare liegt sie bei 163 614 Euro.

Die Arbeitnehmersparzulage für Bausparen beträgt 10 Prozent (maximal 48 Euro). Der förderungsfähige Höchstbetrag wird zum 1.1.2002 in 480 Euro umgerechnet. Die entsprechende Zulage für Beteiligungssparen beträgt 20 Prozent vom föderungsfähigen Höchstbetrag von umgerechnet 408 Euro - also maximal 81,60 Euro.

Lohn- und Einkommensteuererklärungen können auch nächstes Jahr noch in D-Mark ausgefüllt werden. Erst bei der Steuererklärung für das Jahr 2002 gilt dann bei Steuern und Freibeträgen nur noch der Euro.

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