Sparkassen-Cup in Leipzig
Rittner scheitert im Viertelfinale

Barbara Rittner hat sich als letzte deutsche Spielerin aus dem Viertelfinale des Tennisturniers in Leipzig verabschiedet. Kim Clijsters, zweifache Gewinnerin des mit 585 000 Dollar dotierten Sparkassen-Cups, ließ der Leverkusenerin am Freitag beim 39-minütigen 1:6, 0:6 keine Chance.

HB/dpa LEIPZIG. Die 19-jährige Belgierin trifft am Samstag im Halbfinale entweder auf Anastasia Myskina (Russland/6) oder Meghann Shaughnessy aus den USA.

Im zweiten Halbfinale stehen sich die Nummer Eins der Tennis- Weltrangliste, Serena Williams (USA/1), und die Belgierin Justine Henin gegenüber. Williams gewann klar mit 6:3, 6:3 gegen Janette Husarova (Slowakei). Henin hatte beim 6:4, 7:4-Erfolg über die an Fünf gesetzte Slowakin Daniela Hantuchova mehr Schwierigkeiten.

"Du hast nichts zu verlieren", hatte Coach Nick Marshand seinem Schützling Barbara Rittner mit auf den Weg gegeben. Doch anstatt frei aufzuspielen, verpasste die 29-jährige Leverkusenerin von Beginn an, dem temporeichen Spiel von Clijsters zu folgen. Die Belgierin gestattete der ratlosen Rittner im ersten Satz lediglich einen Punkt. Noch schlimmer sollte es im zweiten Durchgang kommen. Rittner fand kein Mittel gegen Clijsters, die sich am Donnerstag noch mit Muskelfaserproblemen im rechten Oberschenkel behandeln ließ, und gewann nicht ein Spiel.

"Das Turnier in Leipzig ist dennoch sehr wichtig für mich. Matches wie das gegen Farina Elia machen mich stark, in diesem Jahr noch nicht aufzuhören", sagte Rittner, für die das Spiel gegen Clijsters nach den zwei Dreisatz-Krimis gegen Eleni Daniilidou (Griechenland) und Silvia Farina-Elia (Italien) auch zu einer "Kraftfrage" wurde.

"Ein, zwei Jahre" wolle die Rheinländerin noch auf der Tour und im Fedcup-Team von Markus Schur spielen. Dessen Posten als Teamchef läuft zwar zum Ende des Jahres aus, doch Rittner, die DTB-Präsident Georg von Waldenfels gern als Nachfolgerin gewinnen möchte, wehrt ein Engagement vorerst ab. "Vorstellen könnte ich mir das schon, aber als aktive Spielerin ist das schwer zu vereinbaren. Zudem habe ich nach anfänglichen Problemen ein sehr gutes Verhältnis zu Markus Schur. Ich möchte nicht zum Spielball werden und ihm in den Rücken fallen."

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