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Sparkassen-Präsident: Keine Fusionen mit anderen BankenDPA-Datum: 2004-07-11 19:22:29

(dpa-AFX) Münster - Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Dietrich Hoppenstedt, hält Fusionen von Sparkassen und Genossenschaftsbanken für ausgeschlossen. Solche Fusionen oder gar die Übernahme von Sparkassen durch Großbanken würde das regionale Wettbewerbsgefüge zerstören, sagte Hoppenstedt bei einem Festakt zum 175-jährigen Bestehen der Sparkasse Münsterland Ost am Sonntag in Münster. Die wahrscheinliche Folge wäre ein Rückzug aus der Fläche, der an den Interessen der Verbraucher vorbei ginge.

(dpa-AFX) Münster - Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Dietrich Hoppenstedt, hält Fusionen von Sparkassen und Genossenschaftsbanken für ausgeschlossen. Solche Fusionen oder gar die Übernahme von Sparkassen durch Großbanken würde das regionale Wettbewerbsgefüge zerstören, sagte Hoppenstedt bei einem Festakt zum 175-jährigen Bestehen der Sparkasse Münsterland Ost am Sonntag in Münster. Die wahrscheinliche Folge wäre ein Rückzug aus der Fläche, der an den Interessen der Verbraucher vorbei ginge.

Die Sparkassen-Finanzgruppe als Verbund von regional verwurzelten Kreditinstituten sei ein zukunftsfähiges Modell, sagte Hoppenstedt. Die Sparkassen-Finanzgruppe umfasst derzeit rund 700 Unternehmen mit weltweit etwa 390.000 Beschäftigten. Als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft sieht Hoppenstedt die Aufstellung der derzeit elf Landesbanken in Deutschland. Es werde zu einer engeren Kooperation und auch zu weiteren Fusionen kommen müssen. Die Anforderungen an Know-how, Personal und Kapital stiegen. "Wir würden uns allerdings zu viel vornehmen, wollten wir das dazu erforderliche Niveau gleich elffach erbringen", sagte der Sparkassen-Präsident.

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