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Sparkassen übernehmen Internet-Wertpapierhändler

Mit dem Kauf der Duisburger Pulsiv AG wollen die Sparkassen ihr gemeinsames Online-Broker-Angebot schon im Juli starten.

ddp/vwd FRANKFURT. Die Sparkassen-Finanzgruppe hat 90 % der Anteile am Online-Broker Pulsiv.com übernommen. «Mit der Übernahme ist die Sparkassen-Finanzgruppe in der Lage, den Marktstart ihres gemeinsamen Online-Brokers von Herbst 2001 auf Ende Juli 2001 vorzuziehen», sagte der Präsident des deutschen Sparkassen- und Giroverbands Dietrich Hoppenstedt am Montag in Frankfurt.

Die Pulsiv. com war im April 1999 als 70-prozentige Tochter von HSBC Trinkaus & Burkhardt an den Markt gegangen und hat 20 000 Kunden. Weitere jetzt ausgeschiedene Gesellschafter waren der Systemintegrator Bad Naumheimer Heyde AG, die Düsseldorfer Lang & Schwarz Wertpapierhandel AG und die HUK Coburg mit jeweils zehn Prozent.

Die Sparkassen bauten mit dem Online-Wertpapierhandel ihre Finanzdienstleistungen aus, erklärte Hoppenstedt. Den Kunden sei über das Brokerage-Unternehmen der weltweite Aktienhandel an 33 deutschen und internationalen Börsen möglich. Das Angebot umfasse 4 500 Investmentfonds und eine große Auswahl von Optionsscheinen. Mit Pulsiv.com hätten die Sparkassen ein Unternehmen erworben, das «sich an alle richtet, die den Wertpapierhandel selbst in die Hand nehmen wollen», sagte Hoppenstedt. Frankfurt/Main (dpa) - Die deutschen Sparkassen steigen in den Wertpapierhandel via Internet ein und übernehmen dazu die Duisburger Pulsiv AG. Die Pulsiv AG gehörte bisher zu 70 Prozent der Düsseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt. Bereits am Freitag hatten mehrere beteiligte Unternehmen über die Transaktion berichtet. Neben der Düsseldorfer Privatbank waren auch die Lang & Schwarz Wertpapierhandel AG, die Heyde AG und die HUK- COBURG Holding GmbH mit jeweils zehn Prozent beteiligt gewesen. dpa kf/vd yynwd ra 051032 Mrz 01

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