Sparkassen -und Giroverband bestätigt Kontakte
Bankgesellschaft: US-Bieter wollen Sparkassen als Partner

Der Kampf um die Bankgesellschaft Berlin tritt in eine neue Phase.

HB BERLIN. Nach Informationen des Handelsblatts haben beide US-Investoren Gespräche mit dem Sparkassenlager aufgenommen. Sowohl die Lone Star-Gruppe als auch das Bieterkonsortium Christopher Flowers und Texas Pacific Group haben offensichtlich Interesse, das Sparkassenlager als Partner zu gewinnen.

Das Sparkassenlager ist vor gut vier Wochen aus dem Bieter-Wettbewerb geflogen, da keine nennenswerte Bar-Offerte unterbreitet wurde. Seit September verhandelt Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) exklusiv mit den beiden US-Investoren. "In der jetzigen Phase würde es mich wundern, wenn nicht jeder mit jedem spräche", bestätigte der Präsident des Deutschen Sparkassen-und Giroverbands, Dietrich Hoppenstedt, Kontakte. "In der gegenwärtigen Phase werden die Karten zwischen den Investoren neu gemischt. Jeder versucht, sein Angebot zu optimieren."

Im Falles eines Verkaufs der Bankgesellschaft stellt sich die Frage, was mit der Berliner Sparkasse passiert. Eine Nutzung des bekannten Sparkassen-Logos durch einen privaten Eigner kommt für das Sparkassenlager nicht in Frage. "Nur wo Sparkasse drin ist, darf auch Sparkasse draufstehen", sagt Hoppenstedt. Er habe ein Interesse daran, dass am Platz Berlin eine Sparkasse erhalten bleibt.

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