Sparpläne bringen Fondsgesellschaft Union-Investment Netto-Mittelzuflüsse
Anleger setzen auf sichere Fonds

Trotz des schlechten Klimas an den Finanzmärkten setzen sowohl private als auch institutionelle Anleger weiter auf das Investmentsparen.

tlu/fer FRANKFURT/M. Dieses Fazit zieht die Union-Investment-Gruppe in einer Zwischenbilanz für das laufende Geschäftsjahr. Die Fondsgesellschaft des genossenschaftlichen Bankensektors hat in den ersten fünf Monaten einen Netto-Zufluss von 4,4 Mrd. Euro verbucht, sagte Manfred Mathes, Vorsitzender des Vorstands der Union-Fonds-Holding bei einem Pressegesprächs in Bad Sobernheim. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert bei 3,9 Mrd. Euro.

In der Absatzstatistik spiegelt sich das Sicherheitsbedürfnis der Anleger wider. Zwar flossen trotz der Baisse an den Aktienmärkten per saldo 656 Mill. Euro in Aktienfonds - über 90 % der Gelder kamen laut Sprecher Rolf Drees aus Sparplänen. Mit 1,5 Mrd. Euro verbuchten jedoch die Union-Rentenfonds rund ein Drittel der Netto-Zuflüsse. Ebenfalls gefragt waren Immobilienfonds: Ihnen flossen 1,3 Mrd. Euro zu - zehnmal so viel wie im Jahr zuvor. In diesem Zusammenhang ist Vorstandsmitglied Rüdiger Ginsberg "sehr dankbar", dass am 1. Juli 2002 das 4. Finanzmarktförderungsgesetz in Kraft tritt und Fondsmanager die Gelder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) anlegen können. Bislang dürfen sie nur 20 % davon außerhalb dieser Grenzen investieren. "Wir überlegen, ob wir einen neuen Fonds auflegen, der überwiegend Auslandsengagements eingeht", sagte Ginsberg. Zur Debatte stehe auch, einen der beiden Offenen Immobilienfonds - DIFA-GRUND und DIFA-Fonds-Nr. 1 - so umzugestalten, dass ein großer Teil des Volumens in Auslandsimmobilien angelegt wird.

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