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Sparplanangebot bei Indexfonds steigt

In Kürze wird eine zweite Investmentgesellschaften Sparpläne auf börsengehandelte Indexfonds, so genannte Exchange Traded Funds, kurz ETF genannt, anbieten.

ina FRANKFURT/M. Indexchange, Fondsgesellschaft der Hypo-Vereinsbank, offeriert ab dem 22. Juli Sparpläne auf sieben ihrer hauseigenen ETF?s, die sich beispielsweise auf Indizes wie den Dax oder Euro Stoxx 50 beziehen.

Damit folgt Indexchange dem Angebot der zur genossenschaftlichen Bankengruppe gehörige Unico. Die Luxemburger machen bereits seit Ende Februar für zehn ihrer ETF?s eine regelmäßige Anlage möglich. Verfügbar sind dabei Indexfonds auf den Dax, außerdem auf verschiedene US-Indizes, den MSCI-Weltaktienindex sowie sechs europäische MSCI-Subindizes auf unterschiedliche Branchen.

Fondssparer, die sich für das Angebot von Indexchange interessieren, müssen sich an die DAB Bank wenden, die die Depotkonten führt. Die Konditionen bei der DAB sehen folgendermaßen aus: Bei jeder Transaktion fallen Ausgabeaufschläge von 2,5 %. Dazu kommt eine jährliche Managementvergütung von 0,5 %, die dem Fondsvermögen entnommen wird. Die Depotführung selbst ist bei der DAB kostenlos.

Unico verlangt dagegen für diese Dienstleistung 12 pro Jahr. Die Fonds werden mit einem Ausgabeaufschlag von 2 % sowie Jahresgebühren zwischen 0,45 und 0,55 % vertrieben.

Indexfonds gewinnen gegenüber herkömmlichen Fondsangeboten in schwierigen Börsenzeiten an Attraktivität: Die mageren Anlageergebnisse werden durch die vergleichsweise niedrigen einmaligen und laufenden Kosten nicht noch zusätzlich gedrückt. Allerdings können sie auf der anderen Seite mit den lukrativen Konditionen von Indexzertifikate in vielen Fällen nicht mithalten.

Eine Rechenbeispiel illustriert den Gebührenvorteil eines preisgünstigen Indexfonds-Sparplans. Bei regelmäßiger Einzahlung von monatlich 100 über 20 Jahre kann der Sparer, bei Indexchange am Ende über rund 66 000 verfügen - ein optimistisches Börsenplus von 10 % pro Jahr unterstellt. Bei aktiv gemanagten Fonds mit einer typischen Kombination von fünfprozentigem Aufschlag und 1,5 % Managementgebühr erreicht der Sparer nicht einmal 57 000 .

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