Sparprogramm STAR
Post droht radikaler Stellenabbau

Die Deutsche Post hat nach eigenen Angaben noch keine Größenordnung für einen Stellenabbau im Zuge des Sparprogramms STAR. Zur Schätzung der Betriebsratsvorsitzenden Margrit Wendt, dass weltweit mehr als 10 000 Arbeitsplätze wegfallen würden, sagte Post-Sprecher Jürgen Blohm am Mittwoch der dpa, dabei handele es sich um eine rein rechnerische Größe.

HB/dpa BONN. Auch sei es noch nicht entschieden, ob Stellen bei Danzas in Basel und Euro Express in Bonn abgebaut würden. Wendt hatte der "WirtschaftsWoche" gesagt, sie rechne damit, dass die Stellen "vorrangig im Ausland" abgebaut würden, allerdings mit "Rückwirkungen" in Deutschland.

Die Post will mit ihrem "Wertsteigerungsprogramm STAR" den Gewinn erhöhen und schlägt einen Sparkurs ein. Filialen sollen geschlossen, Briefkästen abgebaut und eine ungenannte Zahl frei werdender Stellen nicht wieder besetzt werden. Post-Chef Klaus Zumwinkel hatte bei der Vorstellung des Programms im Oktober betont, von dem Sparprogramm werde nur ein geringer Teil der rund 380 000 Arbeitnehmer betroffen sein, vor allem Deutschlands. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben, hatte es geheißen.

Teil des Programms ist auch, dass die Marken Danzas und Euro Express verschwinden und das gesamte Paket- und Logistikgeschäft unter dem Dach von DHL zusammengefasst wird.

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