Sparte wird saniert
Siemens: Umsatz in Netzwerksparte sinkt weiter

Siemens stellt sich auf weitere Umsatzrückgänge in seiner sanierungsbedürftigen Netzwerksparte ICN ein. Konzernchef Heinrich von Pierer sagte am Freitag in einer Analystenkonferenz, Siemens habe seine Kapazitäten bei ICN so angepasst, dass in dem Bereich das Geschäftsvolumen auf 8,5 Mrd. Euro sinken könnte.

Reuters MÜNCHEN. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/02 (30.September) hatte die Sparte, die zurzeit saniert wird und Stellen abbaut, 9,6 Mrd. Euro erlöst. Ein Jahr zuvor waren es noch 12,8 Mrd. Euro gewesen.

Der Chef der Sparte, Thomas Ganswindt, hat bereits weitere Einsparungen für ICN angekündigt. Den Anbieter von Kommunikationsnetzen hat die Flaute der Telekommunikationsbranche getroffen.

Von Pierer bekräftigte, es gebe nach wie vor keine klaren Zeichen einer Erholung im Netzwerk-Bereich. Aber Siemens habe in den vergangenen 14 Tagen einige größere Aufträge gewonnen. So habe Siemens einen Auftrag im Volumen von 500 Mill. Euro von der Deutschen Telekom erhalten. Davon werde der erste Teil in das Jahr 2003 und ein größerer Anteil in die Jahre 2004 und 2005 fallen.

Die Siemens-Aktie verlor am Freitag bis zum Nachmittag in einem nachgebenden Gesamtmarkt 1,8 % auf 45,71 Euro. Siemens hatte am Vortag seine endgültigen Zahlen für 2001/02 genannt und dabei keinen klaren Ertragsausblick auf das laufende Jahr gegeben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%