SPD baut Vorsprung gegenüber der CDU aus
Schröders Popularität steigt

Die SPD baut vor dem Hintergrund der Terroranschläge in den USA ihren Vorsprung in der Wählergunst gegenüber der Union aus. Einer am Mittwoch veröffentlichten aktuellen Forsa-Umfrage zufolge verbesserten sich die Sozialdemokraten in der vergangenen Woche von 40 auf 41 Prozent.

ddp HAMBURG. Vor zwei Wochen lag die SPD noch bei 37 Prozent. Die Union kommt in der aktuellen Umfrage auf einen Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche und damit jetzt auf 36 Prozent.

Die FDP verharrt bei 8, die Grünen bei 6 Prozent. Die PDS liegt unverändert bei 5 Prozent. Rot-Grün käme damit aktuell auf 47 Prozent der Wählerstimmen, Rot-Gelb auf 49 Prozent. Union und FDP können nur 44 Prozent auf sich vereinigen.

Weiter gestiegen ist nach den Terroranschlägen in den USA der politische Kompetenzwert der Sozialdemokraten. 32 Prozent der Befragten trauen der SPD zu, sie könnte die Probleme im Land lösen. Die Union erreicht in dieser Frage 15 Prozent.

Bei der Frage nach den Kanzlerpräferenzen hat Amtsinhaber Gerhard Schröder (SPD) seinen Vorsprung gegenüber seinen möglichen Herausforderern von der Union deutlich ausgebaut. Den Vergleich mit CSU-Chef Edmund Stoiber entscheidet der Kanzler jetzt mit 48 zu 32 Prozent für sich. Damit hat er binnen einer Woche vier Prozentpunkte gegenüber dem bayerischen Ministerpräsidenten gut gemacht (Vorwoche 46 zu 34 Prozent). Um ebenfalls vier Prozentpunkte verbessert sich der SPD-Chef im Vergleich mit CDU-Chefin Angela Merkel. Schröder gewinnt hier mit 55 zu 22 Prozent (Vorwoche 53 zu 24 Prozent).

Forsa hatte für die Zeitung "Die Woche" vom 17. bis 21. September 2 501 Bürger befragt.

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