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SPD dringt auf Förderprogramme für Langzeitarbeitslose

Bundeskanzler Gerhard Schröder und die SPD dringen nach Zeitungsberichten auf eine rasche Präzisierung der Förderprogramme für Langzeitarbeitslose im Rahmen von Hartz IV.

dpa BERLIN/FRANKFURT. Bundeskanzler Gerhard Schröder und die SPD dringen nach Zeitungsberichten auf eine rasche Präzisierung der Förderprogramme für Langzeitarbeitslose im Rahmen von Hartz IV.

Schröder erwarte von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (beide SPD) bis zur Kabinettsklausur Anfang September Details über die Programme, berichtet die "Frankfurter Rundschau". Laut "Berliner Zeitung" hieß es Regierungskreisen: "Der Aspekt des Förderns in der Hartz-Reform muss jetzt konkreter werden."

Clements Ankündigung, rund 600 000 Langzeitarbeitslosen so genannte Ein-Euro-Jobs anzubieten, sei wenig überzeugend, habe es in den Kreisen geheißen. Erwartet werde ein "nachvollziehbares und belegbares" Konzept, berichtet das Blatt. Es sei erforderlich, dass aus der Bundesagentur für Arbeit heraus "konkrete Projekte entwickelt und vorgestellt werden". Im nächsten Jahr stehen der Bundesagentur für Arbeit insgesamt knapp zehn Mrd. ? für aktive Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung.

Laut "Frankfurter Rundschau" wird unter anderem über den Einsatz von Langzeitarbeitslosen auf unbesetzten Zivildienst-Stellen verhandelt. Im Gespräch sei zumindest für den Osten die Wiederbelebung von zuletzt abgebauten Maßnahmen des so genannten zweiten Arbeitsmarkts in Form von staatlich finanzierten Jobs.

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