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SPD holt in Umfrage auf

Die SPD hat nach einer neuen Umfrage bundesweit in der Wählergunst zugelegt, die Union fiel dagegen zurück.

dpa BERLIN. CDU/CSU und FDP zusammengenommen (50 Prozent) liegen aber zusammen noch immer weit vor SPD und Grünen (40 Prozent). Das Institut Forsa hatte vom 21. bis 24. Mai exakt 2009 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger im Auftrag des Magazins "Stern" und von RTL befragt.

Die SPD bekäme demzufolge bei einer Bundestagswahl derzeit 34 Prozent der Wählerstimmen, einen Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. CDU/CSU verloren einen Prozentpunkt und liegen jetzt bei 38 Prozent. Bündnis 90/Grüne und die PDS blieben jeweils unverändert bei 6 Prozent. Auch die FDP lag konstant bei 12 Prozent. Der Streit um Partei-Vize Jürgen Möllemann und den Vorwurf des Antisemitismus zeigte bislang keine Auswirkungen.

Nach Auskunft der Demoskopen befindet sich die SPD seit drei Wochen in einem Aufwärtstrend und hat in diesem Zeitraum den Abstand zur gleichzeitig schwächelnden Union von 10 auf 4 Punkte reduziert.

Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) habe in der Woche des Besuches von US-Präsident George W. Bush zulegen können. Wenn der Kanzler direkt gewählt würde, läge Schröder mit 42 Prozent (plus 2) vor dem CDU/CSU-Kandidaten Edmund Stoiber (30 Prozent/unverändert). Vor allem im Osten habe Schröder zugelegt. In den neuen Bundesländern würden ihn 42 Prozent (plus 5) direkt wählen, Stoiber erreicht hier nur 23 Prozent (minus 1).

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