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SPD-Politiker wollen Streit mit Gewerkschaften beilegenDPA-Datum: 2004-07-05 11:33:22

Berlin (dpa) - Führende Sozialdemokraten haben ein Ende des Konflikts mit den Gewerkschaften gefordert. Zu Beginn einer SPD-Präsidiumssitzung am Montag in Berlin sagte die stellvertretende SPD- Vorsitzende Heidemarie Wieczorek-Zeul, man könne sich in der Sache zwar auch mal streiten.

Berlin (dpa) - Führende Sozialdemokraten haben ein Ende des Konflikts mit den Gewerkschaften gefordert. Zu Beginn einer SPD-Präsidiumssitzung am Montag in Berlin sagte die stellvertretende SPD - Vorsitzende Heidemarie Wieczorek-Zeul, man könne sich in der Sache zwar auch mal streiten.

Aber auf Dauer könnten sich weder die SPD noch die Gewerkschaften «einen Dauerkonflikt leisten». Beide müssten sich wieder auf gemeinsame Ziele verständigen. Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) sagte, ein «gemeinsames Grundverständnis von SPD und Gewerkschaften ist der Pfeiler für soziale Gerechtigkeit». Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) sagte, die von der Bundesregierung eingeleiteten Reformen «werden Erfolg haben.

Dies wird dann auch Kritiker und Zögerer überzeugen.» Clement nannte die beabsichtigte Gründung einer neuen Linkspartei als «tot geborenes Kind». Auch der SPD-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Harald Schartau, räumte einer Parteigründung links von der SPD keine Chancen ein.

Parteivize Kurt Beck sagte zu der anhaltenden Kritik aus dem Gewerkschaftslager, es müsse klar sein, «dass wir nicht die Watschenmänner der Nation sind». Dies müsse auch ver.di-Chef Franz Bsirske deutlich werden.

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