"SPD sucht Zuflucht in der Verleumdung"
Schäuble: "Ich kenne das noch von Goebbels"

Der ehemalige CDU-Vorsitzende Wolfgang Schäuble hat die Vorladung von CSU-Chef Edmund Stoiber vor den Untersuchungsausschuss zur Parteispendenaffäre mit Methoden aus der Zeit des Nationalsozialismus verglichen

ap BERLIN. "Ich kenne das noch von Goebbels. Der sagte: Wenn man genügend Dreck wirft, bleibt immer etwas hängen", sagte Schäuble am Donnerstag in einem Gespräch mit dem Metropolen-Sender XXP.

Der Ausschussmehrheit aus SPD und Grünen hatte nach der Vernehmung des Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber in Kanada eine Vorladung von Stoiber durchgesetzt. Stoiber nannte Schreiber einen "notorischen Lügner und Ganoven", der sich der deutschen Strafverfolgung durch Flucht ins Ausland entziehe.

"Dann baut man ein Zelt in Toronto auf, damit die Medien ihre Schau machen können, um unbelastete Leute zu verleumden", sagte Schäuble. Die Sozialdemokraten seien in einer verzweifelten Lage, sagte er. "Dass die SPD in Verleumdungen Zuflucht sucht zeigt, wie sie ihre Wahlaussichten sieht."

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