SPD und Union gleichauf
Forsa: Scharping schadet SPD

Die SPD zieht nach einer aktuellen Forsa-Umfrage in der Wählergunst wieder mit der Union gleich. Nach den am Mittwoch veröffentlichten Ergebnissen verbesserten sich die Sozialdemokraten gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt.

ddp HAMBURG. Die SPD liegt damit wie die Union bei 37 Prozent, die somit ihren Wert aus der Vorwoche verteidigt. Nach Angaben der Demoskopen hätten die Sozialdemokraten sogar an der Union vorbeiziehen können. Die Flugaffäre ihres Verteidigungsministers Rudolf Scharping habe die SPD jedoch in ein "Stimmungstief" gebracht.

Die FDP büßte im Wochenvergleich einen Prozentpunkt ein und liegt jetzt bei neun Prozent. Die Grünen verharren bei sieben, die PDS bei sechs Prozent.

Kaum Veränderungen gab es bei den Kanzlerpräferenzen. CDU-Chefin Angela Merkel büßte im direkten Vergleich mit Amtsinhaber Gerhard Schröder (SPD) wieder geringfügig an Boden ein. Sie verliert diese Alternative weiterhin deutlich mit 26 zu 49 Prozent (Vorwoche: 27 zu 49 Prozent). Auch ein mögliches Duell mit CSU-Chef Edmund Stoiber entscheidet Schröder weiter für sich, allerdings weniger deutlich als in der Vorwoche. Schröder käme mit 43 Prozent auf einen Prozentpunkt weniger als vor Wochenfrist, der bayerische Ministerpräsident liegt unverändert bei 34 Prozent.

Forsa hatte für die Zeitung "Die Woche" vom 27. bis 31. August 2 509 Bürger befragt.

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