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SPD verwendet Begriff „Hartz“ nicht mehr

Die SPD wird nach den Worten von Parteichef Franz Müntefering für die Reformen am Arbeitsmarkt nicht mehr den Begriff „Hartz“ verwenden.

dpa HAMBURG. Die SPD wird nach den Worten von Parteichef Franz Müntefering für die Reformen am Arbeitsmarkt nicht mehr den Begriff "Hartz" verwenden.

Müntefering sagte der "Bild"-Zeitung: Es sei kein Zufall, sondern Absicht, dass der Name Hartz in diesem Zusammenhang nicht mehr genannt werde. Zur Begründung sagte er: Der Begriff "Hartz" sage nichts zum Inhalt und "führt zu Missverständnissen. Wir müssen den Menschen klarer machen: Es geht uns um die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Das ist die Botschaft."

Weitere Änderungen an der mit den Reformen geplanten Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe lehnte Müntefering ab. Der SPD-Chef: "Das Gesetz selbst ist beschlossen und gilt so. In einigen Jahren wird man sich eventuell das eine oder andere Detail noch mal ansehen." Im Streit um den früheren SPD - Vorsitzenden Oskar Lafontaine verwies Müntefering auf die Grenzen der SPD-Mitgliedschaft, die Werbung für andere Parteien verbiete. Münterfering forderte Lafontaine auf: "Er soll helfen und nicht selbstverliebt andere instrumentalisieren."

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