Special zum Thema “Außergewöhnliche Belastungen”
Steuerzahler verschenken zu viel Geld

"Jährlich ?verschenken? die bundesdeutschen Steuerzahler rund 500 Millionen Euro, weil sie entweder die Formulare nicht abgeben oder die gesetzlichen Abzugsmöglichkeiten nicht ausnutzen," schätzt Hans-Joachim Vanscheidt vom Bund der Steuerzahler e.V in Wiesbaden.

HB DÜSSELDORF. Dabei haben die meisten Menschen Ausgaben beispielsweise für Betreung und Pflege, für ärztliche Behandlungen oder auch für Zahnersatz. Einen Teil dieser Aufwendungen können sie steuerlich absetzen; viele wissen nichts von dieser Möglichkeit und verschenken bares Geld.



Was haben das Toupet, der Zahnersatz, und eine Scheidung gemeinsam? Sie sind von der Steuer absetzbar. Wie das funktioniert, lesen Sie von A bis Z in dem DMEuro-Special "Außergewöhnliche Belastungen".



Gesundheitsbewusste Steuerzahler lassen sich zum Beispiel Heilmittel oder den Besuch beim Heilpraktiker einiges zusätzlich kosten. Im Laufe des Jahres kann sich das zu einer stattlichen Summe addieren. Vorausgesetzt, der Steuerzahler überzeugt das Finanzamt, dass es sich um außergewöhnliche Belastungen handelt, kann er einen Teil seiner Aufwendungen absetzen.

Im Prinzip sind Aufwendungen für die eigene Gesundheit Privatausgaben. Und Privatausgaben werden steuerlich nicht berücksichtigt. Aber: Keine Regel ohne Ausnahme. So sind z. B. die entstandenen Mehrkosten bei der teuren Zahnsanierung steuerlich zumindest teilweise abzugsfähig. Vorausgesetzt, sie werden in der Einkommenssteuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht. Hierzu zählen auch andere Aufwendungen des Steuerpflichtigen, die nicht mit den "üblichen" Belastungen der anderen Steuerzahler zu vergleichen sind. Und sie müssen unvermeidbar gewesen sein wie etwa Krankheits-, Beerdigungs- und Scheidungskosten oder Unterhaltsleistungen an Angehörige.

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