Spektakuläre Beispiele gesunkener Bohrinseln
Gesunkene Plattformen der letzten 50 Jahre

dpa HAMBURG. Mindestens ein Fünftel der weltweiten Erdölförderung findet vor den Küsten und auf hoher See statt. Auf Bohr- und Wohninseln haben sich schon häufig dramatische Unglücke ereignet. Nachfolgend die spektakulärsten Beispiele gesunkener Ölplattformen der letzten 50 Jahre:

16.1.1961 - Eine wie Bohrinseln konstruierte Radarinsel der US- Luftwaffe, die "Texas-Turm 4", sinkt im Atlantik vor New York, nachdem im Sturm ein Stützpfeiler brach: 28 Tote.

27.12.1965 - Vor Großbritannien kentert die 5600 Tonnen schwere britische Bohrinsel "Sea Gem", sie sinkt 65 Kilometer vor der Mündung. 13 Arbeiter werden getötet.

25.11.1979 - 72 Menschen sterben im Golf von Bohai zwischen China und Korea, als die chinesische Bohrplattform "Bohai-2" in schwerem Sturm sinkt.

27.3.1980 - Vor Norwegen bricht ein Pfeiler der Versorgungsinsel "Alexander Kielland". Von den 212 Mann an Bord können 123 nicht gerettet werden. 75 werden tot geborgen, 48 blieben vermisst. Die Insel diente als schwimmendes Hotel und Erholungszentrum für die Mannschaft der Bohrinsel "Edda".

6.7.1988 - 167 Menschen werden getötet, als vor der schottischen Nordseeküste die Plattform "Piper Alpha" der US-Gesellschaft Occidental explodiert. Ein Umweltkatastrophe bleibt aus.

20.3.2001 - Nach dem Sinken der Ölförderplattform P-36 vor Brasilien droht eine Ölpest. Bei Explosionen waren elf Menschen getötet worden.

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