Spektakulärer Starthang bei der Abfahrt: Ski-Herren starten im freien Fall

Spektakulärer Starthang bei der Abfahrt
Ski-Herren starten im freien Fall

Der berühmteste Pistendesigner der Welt hat sich für die alpine Ski-Weltmeisterschaft in seinem Heimatland etwas Besonderes einfallen lassen: Bernhard Russi, Abfahrts-Olympiasieger von 1972, hat auf der Herren-Abfahrtsstrecke den steilsten und längsten Starthang der Welt geschaffen. Seine Name ist Programm: "Free Fall".

HB/dpa ST. MORITZ. Vom Start auf 2 836 m Höhe beschleunigen die Läufer in knapp sieben Sekunden von 0 auf etwa 137 Stundenkilometer.

Die Beschleunigung schlägt manchen Sportwagen und wird mit einem Gefälle von 100 % erreicht. Zum Vergleich: Die spektakuläre Mausefalle auf der "Streif" von Kitzbühel hat "nur" 85 %. Bei einer Steilheit von 45 Grad auf den ersten Metern hat der Läufer das Gefühl des freien Falls.

Die Fahrer erreichen den Start erst über eine provisorische Zwischenstation der Seilbahn und nach mehr als 150 Stufen. Auf Grund der Steilheit des Geländes müssen nicht nur die Pistengeräte, sondern auch die Streckenposten angeseilt werden. Nach der Generalprobe beim Weltcup im Februar 2001 konnten sich die Abfahrer im Training am Dienstag erstmals mit der Strecke vertraut machen.

Der Start-Abschnitt ist die spektakulärste Stelle der mit 2989 m sehr kurzen Strecke. "Es wird keine allzu schwere Abfahrt, sie wird aber schwer zu gewinnen sein. Da sie nicht viel länger als der Super G sein wird, verzeiht sie keinen Fehler", meint der österreichische Abfahrtstrainer Robert Trenkwalder. type="person" value="? Trenkwalder, Robert" />

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