Spekulation über US-Währungspolitik
Euro pendelt um 1,01 Dollar

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag um die Marke von 1,01 Dollar bewegt. Gegen Abend kostete die europäische Gemeinschaftswährung in Frankfurt 1,0099 Dollar.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,0111 (Montag: 1,0093) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9890 (0,9908) Euro.

"Spekulationen über die Wechselkurspolitik des Nachfolgers des zurückgetretenen US-Finanzministers Paul O'Neill haben am Markt zunächst nachgewirkt", sagte Michael Burckhart von der Landesbank Hessen-Thüringen. US-Präsident George W. Bush hatte am Montagabend John Snow zum neuen Finanzminister in den USA ernannt. Dadurch erhielten Spekulationen über eine Abkehr von der Politik des "starken Dollar" neue Nahrung. Snow selbst habe sich bisher aber noch nicht geäußert.

Burckhart erwartet nach dem Wechsel an der Spitze des Finanzministeriums keine grundsätzliche Änderung der Währungspolitik. "Kein Finanzminister der Welt redet sich bewusst einen Krisenherd herbei", sagte Burckhart.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6416 (0,6393) britische Pfund, 124,66 (123,65) japanische Yen und 1,4736 (1,4737) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Vormittag mit 323,10 (325,10) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 10 335 (10 490) Euro.

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