Spekulation um Einigung von Allianz mit Deutscher Bank 24
Dresdner Bank hält an Entlassungen und Schließungen fest

Reuters FRANKFURT. Der Chef der Dresdner Bank , Bernd Fahrholz, hält nach dem Scheitern der Fusion mit der Commerzbank an der Schließung von Geschäftsstellen und dem Abbau von Arbeitsplätzen fest. Fahrholz sagte in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", das Programm der Bank sehe vor, 300 Geschäftsstellen zu schließen. Zudem müsse sich die Dresdner Bank von 5000 Mitarbeitern trennen. An der Strategie habe sich nichts geändert, sie werde weiter zügig umgesetzt, sagte Fahrholz. Die Bank hatte im Mai Investitions- und Wachstumsprogramme im Volumen von rund 3,5 Mrd. Euro angekündigt.

Zu der Möglichkeit, dass nach dem Scheitern der Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank der Dresdner-Großaktionär Allianz nun mit der Deutsche Bank bei der Deutschen Bank 24 (DB 24) handelseinig werden könnte, wollte Fahrholz keine Stellung nehmen. Er könne sich nicht dazu äußern, zu welchem Ergebnis die beiden Unternehmen bei ihren Gesprächen kommen werden. "Man wird abwarten müssen", sagte er. Nach den ursprünglichen Fusionsplänen zwischen Dresdner Bank und Deutscher Bank hätte die Allianz zunächst 49 % an der DB 24 übernehmen und so ein flächendeckendes Vertriebsnetz für ihre Versicherungsprodukte erhalten sollen.

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