Spekulationen aus Unternehmenskreisen
Bayer erwägt Teilung in vier eigenständige Einheiten

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer AG plant nach einem Zeitungsbericht den Umbau seiner Konzernstruktur in eine Art Holding mit vier rechtlich eigenständigen Arbeitsgebieten. Entsprechende Pläne könnten dem Aufsichtsrat in einer Sitzung am 6. Dezember vom Vorstand vorgelegt werden, schreibt die Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Samstagsausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Reuters FRANKFURT. Nach den Sparten Gesundheit und Pflanzenschutz sollen nun auch die Gebiete Polymere und Chemie des Leverkusener Konzerns in eigenständige Gesellschaften umgewandelt werden. Weitergehende Strukturveränderungen seien offenbar vorerst nicht zu erwarten, schreibt die Zeitung weiter. Ein Bayer-Sprecher habe einen Kommentar zu den Informationen abgelehnt, hieß es weiter.

Sowohl der Polymere- als auch der Chemie-Bereich leiden früheren Angaben zufolge stark unter der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Seit Jahren forderten Investoren und Analysten, den traditionell höher-margigen Gesundheitssektor von dem Chemiebereich zu trennen. Der Leverkusener Konzern hatte sich dem aber bisher immer widersetzt, da das Unternehmen seinen Mehrheitsanteil an der Sparte nicht verlieren wolle. Vergangene Woche sagte Bayer-Vorstand Manfred Schneider, dass er sich möglicherweise zum Jahresende 2001 oder im ersten Quartal 2002 zu einem strategischen Partner für die Sparte Gesundheit äußern könne.

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