Spekulationen über passenden Übernahmekandidat
Dreier-Allianz europäischer Börsen schwierig

Reuters FRANKFURT. Eine Dreierfusion der Börsenplätze Frankfurt, Euronext und London wäre nach den Worten von Deutsche Bank-Chef Rolf Breuer schwer zu realisieren. Auf die Frage nach einer solchen Dreier-Allianz sagte Breuer, der ebenfalls Aufsichtsratschef der Deutschen Börse ist, am Freitag auf einem Bankenkongress in Frankfurt: "Das wird schwer, weil Paris auch ein sehr gutes Handelssystem hat."

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange hatten sich zunächst zur Gemeinschaftsbörse "iX" zusammenschließen wollen. Die Pläne waren jedoch nach einer überraschenden feindlichen Übernahmenofferte des schwedischen Finanzmarktbetreibers OM Gruppen für die LSE aufgegeben worden. Das OM-Angebot war allerdings in der vergangenen Woche ebenfalls gescheitert. Seit dem Ende des iX-Vorhabens hat es daher Spekulationen über einen passenden Übernahmekandidat oder Fusionspartner für die LSE gegeben.

Euronext, die aus dem Zusammenschluss der Börsen von Paris, Amsterdam und Brüssel hervor gegangen war, hatte am Freitag bekräftigt, sie sei nach wie vor offen für neue Teilnehmer. Zugleich wies Euronext aber Spekulationen über ein unmittelbar bevorstehendes Übernahmeangebot für die LSE zurück.

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